Dienstag, 17. Januar 2017

PoLe Racing startet mit Podium in Dubai

Pressemitteilung PoLe Racing Team / Nachschau 24h-Rennen Dubai 10.-14. Januar 17


PoLe Racing startet mit Podium
Saisonauftakt nach Maß am Persischen Golf


Beim 24h-Rennen in Dubai knüpfte das PoLe Racing Team nahtlos an die Erfolge aus der Vorsaison an: Im Feld der 92 Starter fuhr die Sauerländer Mannschaft erneut auf den dritten Platz in der Klasse A6-Am und den zehnten Gesamtrang. Bereits zum zwölften Mal bildete das 24h-Rennen am Persischen Golf den Auftakt zur internationalen Motorsportsaison. Zudem war es der erste von sieben Saisonrennen zur Internationalen 24h-Series.


„Dieser Erfolg war Dank einer fehlerfreien Leistung aller Fahrer, perfekten Boxenstopps und der richtigen Strategie möglich“, brachte es Johannes Kirchhoff auf den Punkt. „In diesem mit Werksfahrern und Werksteams besetzten Feld haben wir das Maximum erreicht und eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf gelegt.“

Der Iserlohner teilte sich wie gewohnt das Cockpit mit Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer). Der Audi R8 LMS, vorbereitet und eingesetzt vom Team Car Collection, erwies sich in allen Trainingssitzungen und im Rennen als absolut standfest und schnell. Mit 557 Runden legte die Mannschaft auf dem Wüstenkurs 3.007 Kilometer zurück.



Für das PoLe-Quintett hatte das Endresultat absolut höchste Priorität. Der vermeintlich nicht so gute 40. Startplatz war zweitrangig. Startfahrer Elmar Grimm: „In allen Trainingssitzungen wurde fürs Rennen gearbeitet. Ob Fahrwerkseinstellungen, Reifenverschleiß, Räderwechsel oder wie auch immer. Wir hatten von Anfang an ein großes Ziel vor Augen. Und das Ergebnis gibt uns Recht.“

92 Starter bedeuteten auf der 5,399 Kilometer langen Strecke einen neuen Rekord. „Das hat zur Folge, dass durchschnittlich alle knapp 59 Meter ein Fahrzeug fährt“, sagte Gustav Edelhoff. „Es gab permanent Pulks, wir mussten unheimlich aufpassen, um Kollisionen zu vermeiden. Mein erster Stint war bei untergehender Sonne, der zweite bei aufgehender Sonne und Sandsturm. Das war hochspannend, da ich nie wusste, ob ich nun Gripp hatte oder nicht. Durch den Sand wurden die Reifen schmutzig und bei Rückenwind ging der Anpressdruck verloren.“


Mit zunehmender Renndistanz zahlte sich die Strategie aus. Boxenstopps zur richtigen Zeit und natürlich die schnellen und fehlerfreien Piloten sorgten dafür, dass der PoLe-Audi bereits nach 12 Stunden auf dem elften Gesamtrang lag. „Mit den vielen Startern war das Gewusel auf der Strecke natürlich immens“, sagte Ingo Vogler. „Man musste höllisch aufpassen, keinen anderen zu touchieren oder selbst getroffen zu werden. Es gab viele Unfälle und Kollisionen. Wir können froh sein, alles heil überstanden zu haben. Aber ein bisschen Rennglück gehört natürlich auch dazu.“

Max Edelhoff, im Vorjahr der beste Rookie der 24h-Series, durfte den rund 500 PS starken Zehnzylinder ins Ziel lenken. „Dubai bildete im Vorjahr den Auftakt für mein bislang erfolgreichstes Motorsportjahr. Daher ist meine Freude umso größer, wieder auf dem Podium zu stehen. Das Wochenende war rundum gelungen. Mein Dank gilt besonders dem gesamten Team, denn jeder einzelne hat zu diesem Ergebnis beigetragen.“

Die PoLe-Piloten Wolfgang und Sebastian Kemper (Menden/Ingolstadt) starteten mit einem Porsche Cayman GT4. Zusammen mit den Teamkollegen Heinz Schmersal (Wuppertal), Marcus Graf von Oeynhausen (Bad Driburg) und Friedhelm Mihm (Sundern) sahen die beiden nur auf dem 12. Klassenplatz (von 18 Startern) das Ziel. 





„Leider wurden wir in eine Kollision verwickelt“, sagte Wolfgang Kemper. „Als Folgeschaden musste das Lenkgetriebe gewechselt werden. Unsere Mechanikermannschaft erledigte das in hervorragenden 36 Minuten. Ein Top Ten-Resultat war damit natürlich leider außer Reichweite.“ Froh war Kemper, nach längerer Pause wieder einmal ins Lenkrad zu greifen. „Dubai ist ein schönes Erlebnis und eine interessante Strecke. Und dann mit meinen Sohn zusammen in einem Auto, das war schon etwas Besonderes.



Sebastian Kemper haderte mit dem Lenkungsdefekt: „Als ich das Auto übernahm, merkte ich direkt, dass etwas nicht stimmte. Ich war rund fünf Sekunden pro Runde langsamer als normalerweise. Das warf uns natürlich zurück. Aber abgesehen davon kann ich mich bei Manthey Racing für die Vorbereitung des Porsche nur bedanken. Es hat richtig Spaß gemacht, auch wenn man mit diesem leistungsschwächeren Fahrzeug viel in die Rückspiegel schauen muss.“



Am 17. und 18 März findet der zweite Saisonlauf der internationalen 24h-Series statt. Im italienischen Mugello steht dann ein 12h-Rennen auf dem Programm.



Die journalistische Nutzung und Veröffentlichung von Text und Bildern ist honorarfrei. Bitte nennen Sie bei den Fotos den Namen des Fotografen Boost Racing“.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Samstag, 7. Januar 2017

24h Rennen Dubai 12.-14. Januar 2017

Aktuelle Wetterlage (speziell Norddeutschland)

Wetterprognose Dubai 24h Rennen Freitag/ Samstag

Dubai Autodrom

24H Rennen DUBAI 2017

In diesem Jahr treten beim 24h Rennen in Dubai alle aktuellen Fahrer des PoLe Racing Teams an, diesmal mit doppelter Vater/ Sohn Premiere. 

Gefahren wird auf einem Audi R8 LMS (#34) in der A6 Klasse mit den Fahrern:
  • Johannes Dr. Kirchhoff
  • Gustav Edelhoff
  • Max Edelhoff
  • Elmar Grimm
  • Ingo Vogler
Vorbereitet und betreut wird das Fahrzeug wie in der Vergangenheit vom Team CC Car Collection.

Als zweites Fahrzeug wird auf einem Porsche Cayman GT4 Clubsport MR (#242) in der  SP3 GT4 Klasse gestartet mit den Fahrern:
  • Wolfgang Dr. Kemper
  • Sebastian Kemper
Vorbereitet und betreut wird das Fahrzeug vom Team Manthey Racing. Wolfgang und Sebastian Kemper ergänzen das Team um Heinz Schmersal. Damit fahren auf dem Porsche:
  • Heinz Schmersal
  • Freidhelm Mihm
  • Markus von Oeynhausen
  • Wolfgang Dr. Kemper
  • Sebastian Kemper
DUBAI (3. Januar 2017) – Die Rennsportsaison 2017 startet auf dem Dubai Autodrome mit den Hankook 24H DUBAI (12.-14. Januar) als Saisonauftakt der 24 SERIES powered by Hankook. „Kurz nach Weihnachten sind die Container mit den Autos und dem Material in Dubai eingetroffen und sie werden rechtzeitig im Dubai Autodrome angeliefert, so dass die Teams sich auf die Rennwoche vorbereiten können. Die Vorfreude wird von Tag zu Tag größer: Wir können es kaum erwarten, bis es endlich losgeht“, sagt Natasha Mark von CREVENTIC. Die niederländische Agentur ist Promoter und Ausrichter der 24H SERIES powered by Hankook in Zusammenarbeit mit dem DNRT (Dutch National Racing Team). „Die diesjährige Veranstaltung wird etwas Besonderes, da wir erstmals auch ein Rennen für Prototypen durchführen. Außerdem tritt die im Jahr 2017 neue TCR Middle East als offizielle Rahmenserie bei den Hankook 24H DUBAI auf, womit die hervorragende Kooperation zwischen CREVENTIC und der TCR-Organisation einmal mehr unter Beweis gestellt wird.“


Nicht weniger als 99 Autos genannt für die Hankook 24H DUBAI

Auf der vorläufigen Nennliste für die Hankook 24H DUBAI stehen nicht weniger als 99 Fahrzeuge. Mit 25 Nennungen weist die Klasse A6 die größte Teilnehmerzahl auf. Darunter befindet sich Hofor Racing als amtierender Gesamtsieger der 24H-SERIE-Teamwertung. In Dubai bestreitet das Team das erste Rennen mit seinem neuen Mercedes-AMG GT3. Weitere AMG GT3 werden erwartet von Black Falcon, mit Lokalmatador Khaled Al Qubaisi und dem Niederländer Jeroen Bleekemolen unter den Fahrern, SPS automotive performance, IDEC Sport Racing sowie HTP Motorsport, das den fünfmaligen DTM-Champion Bernd Schneider zu seinen Fahrern zählt. Gravity Racing International setzt auf den bewährten Mercedes SLS AMG GT3.

Mit dem Belgian Audi Club Team WRT tritt das letztjährige Siegerteam von Dubai erneut mit zwei Audi R8 LMS an. Zu den Fahrern gehören der amtierende Blancpain-GT-Series-Sprint-Titelträger Enzo Ide und der dreimalige Le-Mans-Gesamtsieger Marcel Fässler. Auch Optimum Motorsport und Car Collection Motorsport setzen Audi R8 ein. 


Auf der #34 fahren:



US-Power kommt von V8 Racing mit einem Chevrolet Corvette C6-ZR1 und Eurotrac by Bas Koeten mit einem Dodge Viper CC. Das Team GP Extreme aus den Vereinigten Arabischen Emiraten setzt zwei Renault R.S. 01 ein. Hier sind die beiden Formel-Nachwuchstalente Louis Deletraz und Jean-Eric Vergne Teil des Aufgebots. Porsche ist mit den Teams Forch Racing powered by OIimp, inklusive Werksfahrer Wolf Henzler, Attempto Racing, das ehemalige Dubai-Siegerteam IMSA Performance, Herberth Motorsport und Manthey Racing mit Werksfahrer Sven Müller vertreten. Mit Lamborghini im Einsatz sind die Teams Konrad Motorsport und GRT Grasser Racing Team.

Die SPX-Klasse besteht aus drei Lamborghini, zwei Vortex-Silhouetten-Fahrzeugen und einem Porsche 991 Cup MR. In der Porsche 991 Cup-Klasse setzen neun verschiedene Teams insgesamt zwölf Autos ein, darunter die ehemaligen Gesamtsieger der 24H-SERIES-Teamwertung, Memac Ogilvy Duel Racing, das von der TCR-Klase in die Porsche-Kategorie wechselt. In der SP2 Klasse gibt es mit zwei Porsche, einem MARC Focus V8, einem Audi TTRS, einem KTM X-BOW, einem Vortex und dem Bovi Motorsport Brokernet Silver Sting sieben Nennungen. Die ungarische Bovi-Mannschaft erlebt nach einer Abwesenheit von mehreren Jahren ihre Rückkehr in die 24H SERIES.

Ein spannender Kampf wird auch in der SP3-GT4-Klasse erwartet, in der nicht weniger als 20 Fahrzeuge der Marken Porsche (mit zehn genannten Porsche Cayman), Lotus, BMW, Nissan, Ginetta und KTM an den Start gehen.


Auf der 242 fahren:



 Mit besonderem Interesse wird die Rennpremiere des neuen BMW M4 GT4, eingesetzt vom deutschen Team Schubert Motorsport, beobachtet. In der TCR-Klasse starten vier SEAT Leon TCR, der neue Audi RS3 LMS, der ebenfalls in Dubai seinen weltweit ersten Einsatz erlebt, sowie ein Honda Civic des Teams Lap57 Motorsport aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Klasse A3 besteht aus acht Autos der Marken BMW, Honda, SEAT, Lotus und Peugeot. In der CUP1-Klasse kämpfen sechs BMW M235i Racing Cup-Autos um den Sieg, während die Klasse A2 insgesamt acht Fahrzeuge der Marken Honda, Renault und Peugeot umfasst.

Nach den traditionellen ‚Rent-a-car-Rides’ und optionalen Privattests am Mittwoch und Donnerstag startet das offizielle Geschehen für die Teilnehmer der Hankook 24H DUBAI am Donnerstag, 12. Januar,  mit dem Freien Training, aufgeteilt in drei Heats: Die Klassen D1, A2, A3, CUP1, TCR und SP3-GT4 von 12.15 bis 12.45 Uhr, die Klassen A6, SPX, SP2, 991 und 997 von 13.00 bis 13.30 Uhr und alle Klassen gemeinsam von 13.30 bis 15.25 Uhr. Das Zeittraining findet in zwei Durchgängen statt, für die Klassen D1, A2, A3, CUP1, TCR und SP3-GT4 von 16.30 bis 17.00 Uhr und für die Klassen A6, SPX, SP2, 991 und 997 von 17.15 bis 17.45 Uhr. Anschließend gibt es von 18.00 bis 20.00 Uhr ein Abendtraining. Am Freitag, 13. Januar, findet von 10.00 bis 10.30 Uhr das Warm-Up statt. Die Startaufstellung beginnt um 12.45 Uhr, das Rennen startet um 14.00 Uhr. Etwa eine Viertelstunde nach dem Zieleinlauf findet die Siegerehrung für die Gesamtwertung und sämtliche Klassen statt.

Am Freitag trägt die neue TCR Middle East, eine Sprintrennserie in der Golf-Region, auf dem Dubai Autodrome zwei Rennen zu jeweils 60 km aus. Am Donnerstag, 12. Januar, stehen für die TCR Middle East von 9.00 bis 9.30 Uhr und von 11.30 bis 12.00 Uhr zwei Freie Trainings auf dem Programm. Das Zeittraining folgt von 15.40 bis 16.15 Uhr. Die beiden Rennen werden am Freitag von 9.00 bis 9.30 und von 11.00 bis 11.30 Uhr ausgetragen. Dazwischen gibt es das Warm-Up für die Hankook 24H DUBAI.


Wie üblich liefert Hankook die Reifen für die Hankook 3x3H DUBAI und die Hankook 24H DUBAI. SPAA05 liefert die LED-Displays, auf denen die Positionen der jeweiligen Autos im Rennen angezeigt werden. BRM, Stand21, DRD International, Speedcom, Global Crave und Racing Sportiva sind mit Verkaufsständen im Fahrerlager anwesend. Für die Hankook 24H DUBAI, die Hankook 3x3H DUBAI und die TCR Middle East gibt es Live-Streaming in HD-Qualität und Kommentar von Radiolemans.com. Regelmäßige Updates gibt es auf Facebook (24H Series), Twitter (@24HSeries) und Instagram (24H Series). Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com.  


Erstmals findet auch ein Prototypenrennen im Vorfeld des 24h Rennens statt.
Prototypenrennen:

Die Hankook 3x3H DUBAI, bestehend aus drei Rennen für Prototypen zu jeweils drei Stunden, sind für CREVENTIC die erste Veranstaltung für diese Art von Rennwagen. Auf der vorläufigen Nennliste stehen 18 Fahrzeuge: Zwei in der P3-Klasse, sieben in der CN-Klasse, ein Auto in der PX-Klasse und acht in der G57-Kategorie. Namhafte Teams wie Graff Racing, IDEC Sport Racing, Avelon Formula, GDL Racing Middle East, Krafft Racing und Kox Racing bringen in den Klassen P3 oder CN Prototypen der Marken Norma, Radical, Ligier und Wolf an den Start. In der G57-Klasse starten mit Simpson Motorsport, Century Motorsport, HHC Racing, Optimum Motorsport und CWS überwiegend britische Teams mit einem oder mehreren Ginetta G57. In dieser Klasse nehmen auch Atech-DXB aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Graff Racing ans Frankreich teil. Das niederländische Team V8 Racing setzt seinen Renault R.S. 01 in der PX-Klasse ein. Die Prototypen fahren am Dienstag, 10. Januar, in den beiden Freien Trainings von 9.00 bis 10.00 Uhr und von 10.30 bis 11.30 Uhr erstmals auf dem Dubai Autodrome. Danach folgen das Zeittraining von 12.00 bis 13.00 Uhr und das erste Rennen von 14.00 bis 17.00 Uhr. Ein Abendtraining steht von 18.00 bis 19.30 Uhr auf dem Programm. Am Mittwoch, 11. Januar, findet von 9.00 bis 12.00 Uhr das zweite und von 16.00 bis 19.00 Uhr das dritte Rennen statt.

Drittbestes Team und Rookie-Titel

Hier ein kleiner Nachtrag vom letzten Rennen/ Saison.


Pressemitteilung PoLe Racing Team: Nachschau 24 Stunden-Rennen Brünn, 15.&16.10.16


Drittbestes Team und Rookie-Titel
PoLe Racing Team feiert in der 24h-Series große Erfolge


Mit den größten Erfolgen seit der Gründung des PoLe Racing Teams im Jahr 2009 endete die Internationale 24h-Series im tschechischen Brünn. In der sechs Rennen umfassenden Langstrecken-Meisterschaft landeten Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) in ihrer Klasse auf dem hervorragenden dritten Tabellenrang. Zudem holte sich der erst 20-Jährige Max Edelhoff den Titel in der Rookie-Wertung.


Das PoLe Racing Team bestritt die vier 24h-Rennen in Dubai, Le Castellet, Barcelona und Brünn sowie die beiden 12h-Rennen in Mugello und Zandvoort mit einem Audi R8 LMS von Car Collection, der den im Vorjahr eingesetzten Mercedes-Benz AMG SLS GT 3 ablöste. Alle fünf Fahrer fühlten sich vom ersten Meter an im Ingolstädter Zehnzylinder wohl. Fünf der sechs Rennen wurden beendet und mit den Rängen zwei, drei, vier, sechs und acht erwiesen sich die Sauerländer Motorsportler als schnelle und konstante Punktesammler in der Klasse A6-AM. Bei drei Läufen ließ die Audi-Technik die PoLe-Piloten im Stich und verhinderte ein noch besseres Resultat.

„Vor der Saison hatten wir auf einen Podiumsrang in der Meisterschaft spekuliert“, sagte Kirchhoff. „Nun wurde es Realität und darauf können wir stolz sein!“. Gustav Edelhoff ergänzte: „Es war ein hartes Stück Arbeit mit sehr viel Spaß, Teamgeist und Moral.“ Auch wenn das Quintett beim Saisonfinale wegen eines Motorschadens noch einen Rang einbüßte, sah Ingo Vogler dieses nicht als Niederlage: „Wenn man die gesamte Saison betrachtet, haben wir den dritten Platz in der Meisterschaft gewonnen, nicht den zweiten verloren.“ Und Elmar Grimm sagte: „Von 120 möglichen Rennstunden haben wir bei 96 aktiv mitgewirkt. Das können nicht viele Teams von sich behaupten.“

Überglücklich zeigte sich natürlich Max Edelhoff. Obwohl die Serie, die Strecken und auch das Fahrzeug für ihn komplettes Neuland waren, zeigte der 20-Jährige von der ersten Testfahrt an sein großes Talent. „Es war mein erstes Jahr im GT-Sport und mit unserem Audi R8 LMS. Daher freut es mich natürlich umso mehr, dass wir zusammen als Team auf Anhieb die Rookie-Meisterschaft gewinnen konnten. Ich möchte mich sehr herzlich bei allen bedanken, die mich in diesem Jahr unterstützt und begleitet haben. Vielen Dank an mein Team, ihr habt einen riesigen Job gemacht!“

Am 13. Januar 2017 startet die populäre Internationale 24h-Series mit dem 24 Stunden-Rennen von Dubai in die neue Saison. Natürlich wird auch das PoLe Racing Team im Audi R8 LMS mit der gewohnten Startnummer 34 am Start stehen. Ein siebter Gesamt- und dritter Klassenrang aus 2016 wollen verteidigt werden.


Fotos: Klaus Kuhne, Abdruck honorarfrei







Samstag, 1. Oktober 2016

ADAC GT Masters Hockenheim Max Edelhoff

Am kommenden Wochenende geht zum Hockenheimring Baden-Württemberg für das Saisonfinale des ADAC GT Masters.

Dort starten wir mit unserem roten Audi R8 LMS mit der #34 und einer neuen Fahrerbesatzung. Unser Rookie Max Edelhoff gibt sein Debüt in der "Liga der Supersportwagen". Zurzeit führt Max Edelhoff  die Rookie-Wertung der 24H Series mit 19 Punkten Vorsprung an. Unterstützung erhält er vom Audi Sport customer racing Fahrer Marc Basseng official.

Rennen 1 startet am Samstag um 13:15 Uhr, das 2. Rennen beginnt am Sonntag um 13:08 Uhr. Die letzten beiden Wertungsläufe werden live auf SPORT1 übertragen!


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Donnerstag, 8. September 2016

Die nächste Aufholjagd des PoLe Racing Teams - Barcelona 2016

Pressemitteilung PoLe Racing Team
Nachschau 24 Stunden-Rennen Barcelona, 3.&4. September 2016

Die nächste Aufholjagd des PoLe Racing Teams
Weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt

Der fünfte von sechs Läufen zur internationalen 24h-Series, das 24 Stunden-Rennen von Barcelona, endete für das PoLe Racing Team mit dem sechsten Platz in der Klasse und dem 13. Gesamtrang. Zwei Kollisionen und daraus resultierende Reparaturarbeiten am Audi R8 LMS verhinderten eine bessere Platzierung. Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) zeigten einmal mehr mit ihrem beeindruckenden Willen vom 39. Gesamtrang aus im Feld der 64 Starter eine großartige Aufholjagd. Das Quintett drehte 604 Runden, welches einer Distanz von 2812 Kilometern entsprach.


Die Sauerländer Mannschaft reiste hochmotiviert nach Katalonien. Nach dem bisherigen überwiegend positiven Saisonverlauf sollte das nächste Klassenpodium und Top-Ergebnis im Gesamtklassement eingefahren werden. Das Team entschied sich aus strategischen Gründen für die Wertung in der Amateurklasse, um mit mehr Tankinhalt und weniger Gewicht 1,5 Stunden lange Stints fahren zu können. Eine Rundenzeit von 1.55 Minuten durfte hierbei aber nicht unterschritten werden. Mit einer Qualifikationszeit von 1.55,826 Minuten wurde das Rennen vom 22. Startplatz aus aufgenommen. „Wir konnten im Training ein hervorragendes Set-Up fürs Rennen erarbeiten“, sagte Johannes Kirchhoff. „Außerdem haben wir sehr intensiv Fahrerwechsel geübt, um auch hier noch ein paar Sekunden einzusparen.“


Grimm übernahm die Rolle des Startfahrers und konnte bereits in der Anfangsphase zahlreiche Plätze gutmachen. "Wir hatten im Audi eine Cockpittemperatur von 60 Grad. Das stellte die Fahrer vor eine große körperliche Herausforderung“; sagte Grimm. „Aber es lief gut und ich überstand die hektische Anfangsphase ohne einen Kratzer am Audi.“

Ab der dritten Rennstunde setzte sich das PoLe Racing Team in den Top Ten des Gesamtklassements fest. Boxenstoppbedingt führten die Ergebnismonitore den 500 PS-starken Boliden phasenweise auf dem vierten Gesamt- und ersten Klassenrang, Tendenz steigend. „Die Strecke ist  für den Nacken aufgrund zweier sehr lang gezogener Rechtskurven sehr anstrengend“, sagte Max Edelhoff. „Aber sie hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Während der Code 60-Phasen fehlte einem leider der Fahrtwind, dann wurde es im Cockpit noch heißer.“


Nach zehneinhalb Stunden wurde Ingo Vogler unschuldig in eine Kollision verwickelt: „Ich folgte dem Hofor-Mercedes, wir wollten beide den IDEC-Mercedes überrunden. Als ich fast vorbeigezogen war, fuhr er mir auf die hintere Ecke. Ich drehte mich quer über die Strecke, anschließend kam es zur zweiten, leider deutlich heftigeren Kollision zwischen unseren beiden Fahrzeugen. Der IDEC-Fahrer hat sich später bei mir entschuldigt: Er hatte technische Probleme und achtete mehr auf sein Display als auf den Verkehr, er hatte mich einfach übersehen.“ Die anschließende Instandsetzung dauerte etwas mehr als eine Stunde. Kaum kehrte Vogler ins Rennen zurück, übersah ein 3er-BMW den 49-Jährigen und es krachte erneut. Weitere 25 Minuten Reparaturzeit waren die Folge.

„Ein großes Lob möchte ich der Mannschaft von Car Collection aussprechen, die uns einen perfekten Audi überlassen hat“, bedankte sich Gustav Edelhoff. „Das im Training erarbeitete Set-Up war wirklich perfekt. Die Rundenzeiten passten. Ohne die beiden Fremdkontakte wären wir mit großer Wahrscheinlichkeit auf das Podium im Gesamtklassement gefahren und hätten die Klasse gewonnen.“

Vor dem Saisonfinale am 15. und 16. Oktober, dem 24h-Rennen im tschechischen Brünn, liegt das PoLe Racing Team weiterhin aussichtsreich in diversen Wertungen. Max Edelhoff hat in der Rookie-Wertung 19 Punkte Vorsprung und beste Chancen auf den Titel, zumal nur noch maximal 29 Zähler zu vergeben sind. Bei den GT3-Fahrzeugen liegt der PoLe-Audi weiterhin auf Rang zwei.



Die journalistische Nutzung und Veröffentlichung von Text und Bildern ist honorarfrei. Bitte nennen Sie bei den Fotos den Namen des Fotografen Klaus Kuhne

Mittwoch, 20. Juli 2016

Großartiges Rennen und unglaublicher Wille Paul Ricard

Pressemitteilung PoLe Racing Team
Nachschau 24 Stunden-Rennen Paul Ricard 16.-17. Juli 2016


Großartiges Rennen und unglaublicher Wille
Führung in der Teamwertung übernommen

Beim 24 Stunden-Rennen in Paul Ricard, dem vierten von sechs Läufen zur internationalen 24h-Series, kam das PoLe Racing Team mit dem Audi R8 LMS nach einer großartigen und vor allem kämpferischen Leistung auf den fünften Gesamtrang im Feld der 51 Starter und Platz zwei in der Klasse. Bis rund 100 Minuten vor dem Ende kämpften Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) sogar mit um einen Podiumsrang im Gesamtklassement, ehe ein technischer Defekt für Probleme sorgte. 

Foto Klaus Kuhne
Das Quintett umrundete den 5,842 Kilometer langen Kurs in Südfrankreich 570 Mal, welches einer Distanz von 3.329,94 Kilometern entspricht und war im Ziel bestplatzierter Audi R8. In der Teamwertung für A6-Fahrzeuge hat das PoLe Racing Team jetzt die Führung übernommen, zusätzlich auch Max Edelhoff in der Rookiewertung. In der Meisterschaftswertung aller GT-Fahrzeuge verbesserte sich das Sauerländer Team auf den fünften Rang.

Foto Klaus Kuhne


Rund 1.40 Stunde Fahrzeit stand noch auf dem Programm, als Johannes Kirchhoff die Boxen ansteuerte. Die Mechaniker diagnostizierten eine defekte Lenkhilfpumpe, deren Instandsetzung mindestens zwei Stunden dauern würde. Einen ähnlichen Defekt hatte das Schwesterfahrzeug bereits in den Abendstunden erlitten. Aber sollte das das Ende aller Träume sein? Nach über 22 Stunden Fahrzeit, die das Sauerländer Team bis auf den zweiten Gesamtrang und Platz eins in der Klasse geführt hatten? Klare Entscheidung: Nein!
Foto Michel Ragache

Der großgewachsene und durchtrainierte Elmar Grimm kletterte ins Audi-Cockpit und nahm das Rennen wieder auf. Ohne Servolenkung, was bei einem über 500 PS-starken GT3-Boliden mit breiten Slickreifen eigentlich unmöglich ist. Vor allem für annähernd zwei Stunden Fahrzeit! Die Kommentatoren verpassten im Rahmen der TV-Liveübertragung dem 59-Jährigen die Spitznamen „Ironman“ oder „Popeye“. Als Grimm in der Folge konstant unter 2.20 Minuten und somit nur sechs Sekunden langsamer als die Spitze fuhr, kamen die Kommentatoren von Motors TV aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dieser schier unglaubliche Kraftakt wurde schließlich noch mit dem guten Ergebnis belohnt.
 
Foto Creventic



Dabei begann das Rennen absolut planmäßig. Vom 15. Startplatz aus, absolvierte Ingo Vogler einen taktisch klugen Stint. Grimm übernahm planmäßig, beschädigte bei der Kollision mit einem Mercedes aber leicht die Audi-Front, was sieben Minuten Standzeit zur Folge hatte. Der PoLe-Audi rutschte von Platz acht auf 20 ab. Von da an lief alles nach Plan und alle fünf Piloten spulten schnell und fehlerfrei ihre Runden ab. Bei Einbruch der Dunkelheit war das Quintett schon wieder Zehnter, nach Sonnenaufgang Siebter. Im letzten Renndrittel war sogar das Podium erreichbar, denn die Ergebnismonitore führten den Audi R8 zweitweise sogar auf dem zweiten Gesamtrang!

Foto Creventic

„Ich hatte mir gedacht: Versuche es mal, vielleicht schaffe ich es“, schilderte Elmar Grimm. „Vor 20 oder 30 Jahren hatten Rennwagen nicht so gute Servolenkungen wie heute, und es hat auch funktioniert. Eineinhalb Stunden waren ganz schön lang, aber der Wille war stärker. Zumal ich ja am Samstagnachmittag für eine kleine Standzeit verantwortlich war. Ich bin froh, dass wir noch als Zweiter in der Klasse und Fünfter im Gesamt angekommen sind.

„In dem hochkarätig besetzten Feld konnten wir uns vom Start weg im vorderen Feld etablieren. Dank unserer Entscheidung in der Klasse A6-AM zu starten, konnten wir bis zu 120 Liter nachtanken, was uns taktisch half“, sagte Johannes Kirchhoff. „Trotz der kleinen Standzeit in der Anfangsphase hatten wir 1,5 Stunden vor dem Ziel sogar noch Siegchancen in der Klasse AM. In meinem letzten Stint begannen bereits die Lenkungsprobleme und ich hoffte, es würde reichen, ein bisschen Öl nachzugießen. Dem war leider nicht so. Kämpfen lohnt sich im Motorsport, das haben wir hier bewiesen!“

Foto Creventic

Gustav Edelhoff: „Paul Ricard ist eine tolle Strecke mit vielen schnellen Passagen und großen Auslaufzonen, die Fehler verzeihen, ohne gleich die Leitplanken zu berühren. Ein Riesenkompliment gilt Elmar, der noch Stunden nach dem Rennen Krämpfe in den Unterarmen hatte. Hut ab vor dieser Leistung!“

„Es war ein richtig geniales Rennen und megaspannend“, sagte Ingo Vogler, der während des Rennens keine Minute schlief. „Ab der fünften Rennstunde kam es mir wie ein Sprintrennen vor. Es ging um jede Runde, um jede Sekunde. Mein persönliches Highlight war die Anfangsphase, denn erstmals bin ich in der 24h-Serie den Start gefahren. Ich konnte allen Rempeleien aus dem Weg gehen und einige Positionen gutmachen.“

Foto Creventic

„Vom ersten Training an waren wir in der AM-Klasse konkurrenzfähig“, freute sich Max Edelhoff. „Aufgrund des größeren Tankinhaltes konnten wir bis zu sieben Runden länger fahren als die Profiteams, was uns im Gesamtklassement natürlich geholfen hat. Dafür durften die Rundenzeiten nicht schneller als 2.13 Minuten sein. Ich war nachts mehrfach schneller, aber zum Glück durften wir ja bis zu zehn Joker verbrauchen.“

Vom 2. bis 4. September geht es für das PoLe Racing Team weiter: Dann steht das 24 Stunden-Rennen in Barcelona auf dem Programm.

Abdruck honorarfrei - Fotos: Klaus Kuhne (01 und 02) und Michel Ragache (03)















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Sonntag, 17. Juli 2016

Platz 2 in der Klasse und Platz 5 gesamt

Elmar fährt auf Platz 2 in der Klasse und Platz 5 gesamt.

Und das ohne Servolenkung. Ein Riesenjob, den er da in den letzten 1:40 h gemacht hat.


Der Kommentator:
"Car Collection with Elmar Grimm has no power steering and is keeping amazingly under 2:20."

"I can't believe, that he is doing this without or with just a little power steering. He is unbelievable!"

WolKe

Flash and dash

Johannes tankt voll und bekommt neue Reifen, da in der Code 60 Phase lediglich 60 l getankt werden durften.
Noch 2,19 h.

Fahrer- und Bremsbelägewechsel

Noch 3,5 Stunden.....

Update Fahrerwechsel


Position um 9:31 Uhr