Sonntag, 14. Mai 2017

Podium für das PoLe Racing Team in Paul Ricard

Pressemitteilung PoLe Racing Team
Nachschau 24h-Rennen Paul Ricard/F 5.-7. Mai 2017


Podium für das PoLe Racing Team in Paul Ricard

Mit dem zweiten Rang in der Klasse A6-Am endete für das PoLe Racing Team das 24h-Rennen in Le Castellet, dem vierten von sieben Rennen zur Internationalen 24h-Series. Nach 574 Runden auf dem anspruchsvollen Circuit Paul Ricard in Südfrankreich, welches einer Distanz von 3.353,31 Kilometern entspricht,  hatte die Sauerländer Mannschaft nur eine Runde Rückstand auf den Klassensieger. Im Feld der 29 Starter fuhr das Quintett mit dem Audi R8 LMS zudem auf den sechsten Gesamtrang.



Wie gewohnt, teilten sich beim Rennen zweimal rund um die Uhr Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) das Cockpit des Zehnzylinders. Der Audi R8 LMS, vorbereitet und eingesetzt vom Team Car Collection, erwies sich in allen Trainingssitzungen und im Rennen als absolut standfest und schnell.

„Das war in dieser Saison unser bislang bestes Rennen“, sagte Kirchhoff. „Es lief sehr gut, wir konnten schon in der zweiten Stunde die Führung in der Klasse übernehmen. Leider gab es gegen 1.45 Uhr eine Kollision beim Überrunden mit einem Cup-Porsche. Dabei wurde die Spurstange vorne rechts beschädigt, deren Austausch rund 15 Minuten kostete. Das war natürlich sehr schade, weil es uns vermutlich den Sieg gekostet hat.“



Bereits im Qualifying hatte das PoLe Racing Team seine Ambitionen untermauert. Ingo Vogler markierte in 2.12,922 Minuten die zwölftbeste Gesamtzeit und übernahm auch die Rolle des Startfahrers. Aufgrund der regnerischen Witterungsbedingungen erfolgte der Start unter Code 60-Regeln, welches mit 60 km/h und Überholverbot einer virtuellen Safety Car-Phase entsprach. Ab dem fünften Umlauf wurden alle Limits aufgehoben und das Rennen freigegeben. Und für den Rest der Distanz sollte es auch trocken bleiben.



In der Reihenfolge Ingo Vogler, Elmar Grimm, Gustav Edelhoff, Johannes Kirchhoff und Max Edelhoff wurde die ehemalige Formel 1-Strecke unter die Räder genommen. „Der Start im Regen bereitete mir ein paar Sorgen“, gab Vogler zu. „Zumal ich nicht so gerne im Regen fahre. Aber der Audi lag sehr gut und es war dann doch alles OK. Heftige Windböen auf der langen Mistral-Geraden verlangten vollste Konzentration. Ich konnte mich im Gesamtklassement um einen Platz verbessern und ab der zweiten Stunde führten wir in der Klasse für zehn Stunden. Unser Auto war phantastisch bis auf etwas Untersteuern in engen Kurven. Aber das hatten wir bislang mit allen Autos auf dieser Strecke.“


Die vielen schnellen Geraden hatten es auch Gustav Edelhoff angetan: „Es gibt nicht viele Strecken, wo man 260 km/h oder schneller fahren kann. Das macht schon Spaß! Meine beiden Stints waren problemlos, das Team hatte den Audi sehr gut abgestimmt. Ich bin mit mir zufrieden und freue mich jetzt auf Imola.“ Für Max Edelhoff überwog das Positive: „Wir hatten ein richtig gutes Wochenende, Platz zwei ist kein schlechtes Ergebnis. Wir haben das erreicht, was wir im Vorfeld wollten.“

Der nächste Lauf zur Internationalen 24h-Series findet vom 30. Juni bis 1. Juli im italienischen Imola statt. Dort steht ein 12 Stunden-Rennen auf dem Programm. „Dort wollen wir dann endlich ganz oben auf dem Treppchen stehen“, sind sich die fünf Piloten einig.


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Montag, 10. April 2017

PoLe Racing fährt auf den sechsten Gesamtrang auf dem Red Bull Ring

Pressemitteilung PoLe Racing Team  
Nachschau 12h-Rennen Red Bull Ring 7.8. April 2017


PoLe Racing fährt auf den sechsten Gesamtrang

Beim 12h-Rennen auf dem österreichischen Red Bull Ring, dem dritten von sieben Läufen zur Internationalen 24h-Series, fuhr das PoLe Racing Team auf den vierten Klassen- und sechsten Gesamtrang im Feld der 35 Starter. Am Steuer des von Car Collection eingesetzten Audi R8 LMS wechselten sich wie gewohnt Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Gustav Edelhoff (Hemer) ab.



Bei frühlingshaftem Wetter startete die Internationale 24h-Series erstmals auf der Naturrennstrecke in der Steiermark. Wie auch zuletzt in Italien, wurde die 12h-Distanz aufgeteilt: 3,5 Stunden standen freitags auf dem Programm, der Rest samstags. Mit dem nur 4,318 Kilometer langen Kurs kamen alle vier Piloten auf Anhieb gut zurecht. Im Rennen drehten sie 406 Runden, welches einer Distanz 1.753,11 Kilometer entspricht.



Das PoLe Racing Team startete erneut in der Klasse A6-Am, die reinen Amateurteams vorbehalten ist. Um ein größeres Tankvolumen zu erhalten durften die Rundenzeiten dafür aber nicht schneller als 1.34 Minuten sein. Kirchhoff drehte demzufolge eine Quali-Bestzeit von 1.34,128 Minuten. Vom 16. Startplatz aus, welches Platz sechs in der Klasse bedeutete, nahm dieser auch als erster Pilot am Volant Platz.



„Dieses Mal sind wir mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden“, sagte Ingo Vogler, der samstags den Re-Start übernahm. „Natürlich wünscht man sich einen Podiumsplatz, vor allem, wenn man im Rennverlauf meistens in den Top Drei der Klasse lag und teilweise sogar führte. Rundenzeiten und Auto waren top, am Ende hat es leider nicht ganz gereicht.“




Ähnlich sah es Gustav Edelhoff: „Wir hätten ab Rennmitte, wo immer weniger Fahrzeuge auf der Strecke waren, unsere Strategie ändern müssen. Es gab kaum noch Code 60-Phasen. Statt die maximale Fahrzeit von zwei Stunden auszunutzen und fürs Nachtanken auf Code 60-Phasen zu hoffen, hätten wir einfach alle 80 Minuten reinkommen sollen. Fahrerwechsel, neue Räder, tanken, weiter. Fürs nächste Mal wissen wir Bescheid. Hauptsache, wir haben jetzt wieder ein paar Punkte für die Meisterschaft mitgenommen.“

Den einzigen Regen des Wochenendes erlebte Elmar Grimm am Ende des ersten Teils am Freitagnachmittag. „Ab zehn Minuten vor Schluss war es ganz schön rutschig, man musste höllisch aufpassen. Aber ein Wechsel auf Regenreifen hätte sich nicht mehr gelohnt, zumal wir am Samstagmorgen mit den gleichen Reifen weiterfahren mussten. Mit der richtigen Strategie hätten wir unseren Hauptwettbewerber in der Klasse A6-Am, das Schweizer Hofor-Team, sicherlich besiegt. Das werden wir jetzt in Paul Ricard nachholen.“



„Unsere Taktik hätte natürlich auch aufgehen können. Hinterher ist man immer schlauer“, sagte Johannes Kirchhoff. „Wir hatten ein sehr gutes und perfekt vorbereitetes Auto, keinerlei Probleme und außer ein paar Sekunden Zeitstrafen nichts Außerplanmäßiges. Die Strecke ist leider nicht sehr anspruchsvoll und auch einfach zu erlernen. Das Wetter hat mitgespielt und in der Meisterschaft haben wir weiterhin alle Chancen.“

Am 6. und 7. Mai findet  mit dem 24h-Rennen im südfranzösischen Paul Ricard der vierte Saisonlauf statt.


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Mittwoch, 22. März 2017

Elfter Gesamtrang für PoLe Racing in Mugello

Pressemitteilung PoLe Racing Team
Nachschau 12h-Rennen Mugello 17.-18. März 2017



Elfter Gesamtrang für PoLe Racing in Mugello
Großartige Aufholjagd wurde mit gutem Ergebnis belohnt

Ein Rennen mit Happy-End: Beim 12h-Rennen in Mugello/Italien, dem zweiten von sieben Läufen zur Internationalen 24h-Series, fuhr das PoLe Racing Team auf den fünften Platz in der Klasse und belegte den elften Gesamtrang im Feld der 52 Starter. Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Gustav Edelhoff (Hemer) teilten sich wie gewohnt das Cockpit im Audi R8 LMS.



Auf der wunderschön in der Toskana gelegenen 5,245 Kilometer langen Rennstrecke drehten die vier Piloten 313 Runden, welches einer Distanz von 1.642 Kilometern entspricht. Das 12h-Rennen wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt: Freitags standen vier Stunden auf dem Programm, samstags dann die verbliebenen acht. In der Pause durfte nicht an den Fahrzeugen gearbeitet werden.



„Leider war ich im Qualifying etwas zu schnell“, bedauerte Elmar Grimm. „Mit 1.53,551 Minuten habe ich unser vorgegebenes Limit von 1.55 leider unterschritten. Für das Rennen bedeutete das 50 Kilogramm mehr Gewicht und 20 Liter weniger Kraftstoffvolumen im Tank. Wir wollten eigentlich in der GT3-Amateurklasse antreten, wurden somit aber in die Pro-Am-Klasse hochgestuft.“

Grimm übernahm auch die Rolle des Startfahrers. „Leider löste sich bereits in der dritten Runde das rechte Hinterrad. Wir vermuten eine defekte Felge oder Mutter. Unsere Mechaniker hatten das Rad fachgerecht mit einem Drehmomentschlüssel angezogen. Nach dem frühen Problem gab es doch noch ein versöhnliches Ende“, freute sich Grimm, der auch im Rennen die schnellste Rundenzeit drehte.



„Das Problem mit der Felge kostete uns zwei Runden. Vom letzten Platz aus starteten wir dann eine Aufholjagd, die gottlob noch mit einem guten Ergebnis belohnt wurde“, sagte Johannes Kirchhoff. „Ohne den Verlust dieser beiden Runden hätten wir in unserer Klasse vermutlich auf dem Podium gestanden.“

„Die Strecke ist wunderschön, aber auch körperlich sehr anstrengend. Bei den vielen langgezogenen Kurven werden die Nackenmuskeln unheimlich belastet“, sagte Gustav Edelhoff. „Dazu kamen vor allem freitags die frühlingshaften Temperaturen,  die für uns derzeit noch ungewöhnlich sind. Samstags war es deutlich kühler und somit angenehmer.“


Ingo Vogler klagte, wie seine Teamkollegen übrigens auch, über Fahrwerksprobleme im ersten Rennteil. Der Schalksmühler mutmaßte das Mehrgewicht als Grund. „In den Trainingssitzungen war alles perfekt, aber freitags lag der Audi nicht gut auf der Straße. Samstags war es jedenfalls wieder besser. Eine solche Aufholjagd macht natürlich Spaß, kostet aber auch Zeit. Unterm Strich bin ich froh, dass wir gesund und ohne Schramme das Ziel erreicht haben.“

Am 7. und 8. April findet der dritte Saisonlauf der internationalen 24h-Series statt. Im österreichischen Spielberg steht dann das nächste 12h-Rennen auf dem Programm.


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Samstag, 18. März 2017

Mugello 2017

Der 2. Tag in Mugello beginnt mit folgenden Statplätzen:
#32 Startplatz 5 (Max)
#34 Startplatz 20 (Johannes, Gustav, Elmar, Ingo)

Dienstag, 17. Januar 2017

PoLe Racing startet mit Podium in Dubai

Pressemitteilung PoLe Racing Team / Nachschau 24h-Rennen Dubai 10.-14. Januar 17


PoLe Racing startet mit Podium
Saisonauftakt nach Maß am Persischen Golf


Beim 24h-Rennen in Dubai knüpfte das PoLe Racing Team nahtlos an die Erfolge aus der Vorsaison an: Im Feld der 92 Starter fuhr die Sauerländer Mannschaft erneut auf den dritten Platz in der Klasse A6-Am und den zehnten Gesamtrang. Bereits zum zwölften Mal bildete das 24h-Rennen am Persischen Golf den Auftakt zur internationalen Motorsportsaison. Zudem war es der erste von sieben Saisonrennen zur Internationalen 24h-Series.


„Dieser Erfolg war Dank einer fehlerfreien Leistung aller Fahrer, perfekten Boxenstopps und der richtigen Strategie möglich“, brachte es Johannes Kirchhoff auf den Punkt. „In diesem mit Werksfahrern und Werksteams besetzten Feld haben wir das Maximum erreicht und eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf gelegt.“

Der Iserlohner teilte sich wie gewohnt das Cockpit mit Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer). Der Audi R8 LMS, vorbereitet und eingesetzt vom Team Car Collection, erwies sich in allen Trainingssitzungen und im Rennen als absolut standfest und schnell. Mit 557 Runden legte die Mannschaft auf dem Wüstenkurs 3.007 Kilometer zurück.



Für das PoLe-Quintett hatte das Endresultat absolut höchste Priorität. Der vermeintlich nicht so gute 40. Startplatz war zweitrangig. Startfahrer Elmar Grimm: „In allen Trainingssitzungen wurde fürs Rennen gearbeitet. Ob Fahrwerkseinstellungen, Reifenverschleiß, Räderwechsel oder wie auch immer. Wir hatten von Anfang an ein großes Ziel vor Augen. Und das Ergebnis gibt uns Recht.“

92 Starter bedeuteten auf der 5,399 Kilometer langen Strecke einen neuen Rekord. „Das hat zur Folge, dass durchschnittlich alle knapp 59 Meter ein Fahrzeug fährt“, sagte Gustav Edelhoff. „Es gab permanent Pulks, wir mussten unheimlich aufpassen, um Kollisionen zu vermeiden. Mein erster Stint war bei untergehender Sonne, der zweite bei aufgehender Sonne und Sandsturm. Das war hochspannend, da ich nie wusste, ob ich nun Gripp hatte oder nicht. Durch den Sand wurden die Reifen schmutzig und bei Rückenwind ging der Anpressdruck verloren.“


Mit zunehmender Renndistanz zahlte sich die Strategie aus. Boxenstopps zur richtigen Zeit und natürlich die schnellen und fehlerfreien Piloten sorgten dafür, dass der PoLe-Audi bereits nach 12 Stunden auf dem elften Gesamtrang lag. „Mit den vielen Startern war das Gewusel auf der Strecke natürlich immens“, sagte Ingo Vogler. „Man musste höllisch aufpassen, keinen anderen zu touchieren oder selbst getroffen zu werden. Es gab viele Unfälle und Kollisionen. Wir können froh sein, alles heil überstanden zu haben. Aber ein bisschen Rennglück gehört natürlich auch dazu.“

Max Edelhoff, im Vorjahr der beste Rookie der 24h-Series, durfte den rund 500 PS starken Zehnzylinder ins Ziel lenken. „Dubai bildete im Vorjahr den Auftakt für mein bislang erfolgreichstes Motorsportjahr. Daher ist meine Freude umso größer, wieder auf dem Podium zu stehen. Das Wochenende war rundum gelungen. Mein Dank gilt besonders dem gesamten Team, denn jeder einzelne hat zu diesem Ergebnis beigetragen.“

Die PoLe-Piloten Wolfgang und Sebastian Kemper (Menden/Ingolstadt) starteten mit einem Porsche Cayman GT4. Zusammen mit den Teamkollegen Heinz Schmersal (Wuppertal), Marcus Graf von Oeynhausen (Bad Driburg) und Friedhelm Mihm (Sundern) sahen die beiden nur auf dem 12. Klassenplatz (von 18 Startern) das Ziel. 





„Leider wurden wir in eine Kollision verwickelt“, sagte Wolfgang Kemper. „Als Folgeschaden musste das Lenkgetriebe gewechselt werden. Unsere Mechanikermannschaft erledigte das in hervorragenden 36 Minuten. Ein Top Ten-Resultat war damit natürlich leider außer Reichweite.“ Froh war Kemper, nach längerer Pause wieder einmal ins Lenkrad zu greifen. „Dubai ist ein schönes Erlebnis und eine interessante Strecke. Und dann mit meinen Sohn zusammen in einem Auto, das war schon etwas Besonderes.



Sebastian Kemper haderte mit dem Lenkungsdefekt: „Als ich das Auto übernahm, merkte ich direkt, dass etwas nicht stimmte. Ich war rund fünf Sekunden pro Runde langsamer als normalerweise. Das warf uns natürlich zurück. Aber abgesehen davon kann ich mich bei Manthey Racing für die Vorbereitung des Porsche nur bedanken. Es hat richtig Spaß gemacht, auch wenn man mit diesem leistungsschwächeren Fahrzeug viel in die Rückspiegel schauen muss.“



Am 17. und 18 März findet der zweite Saisonlauf der internationalen 24h-Series statt. Im italienischen Mugello steht dann ein 12h-Rennen auf dem Programm.



Die journalistische Nutzung und Veröffentlichung von Text und Bildern ist honorarfrei. Bitte nennen Sie bei den Fotos den Namen des Fotografen Boost Racing“.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Samstag, 7. Januar 2017

24h Rennen Dubai 12.-14. Januar 2017

Aktuelle Wetterlage (speziell Norddeutschland)

Wetterprognose Dubai 24h Rennen Freitag/ Samstag

Dubai Autodrom

24H Rennen DUBAI 2017

In diesem Jahr treten beim 24h Rennen in Dubai alle aktuellen Fahrer des PoLe Racing Teams an, diesmal mit doppelter Vater/ Sohn Premiere. 

Gefahren wird auf einem Audi R8 LMS (#34) in der A6 Klasse mit den Fahrern:
  • Johannes Dr. Kirchhoff
  • Gustav Edelhoff
  • Max Edelhoff
  • Elmar Grimm
  • Ingo Vogler
Vorbereitet und betreut wird das Fahrzeug wie in der Vergangenheit vom Team CC Car Collection.

Als zweites Fahrzeug wird auf einem Porsche Cayman GT4 Clubsport MR (#242) in der  SP3 GT4 Klasse gestartet mit den Fahrern:
  • Wolfgang Dr. Kemper
  • Sebastian Kemper
Vorbereitet und betreut wird das Fahrzeug vom Team Manthey Racing. Wolfgang und Sebastian Kemper ergänzen das Team um Heinz Schmersal. Damit fahren auf dem Porsche:
  • Heinz Schmersal
  • Freidhelm Mihm
  • Markus von Oeynhausen
  • Wolfgang Dr. Kemper
  • Sebastian Kemper
DUBAI (3. Januar 2017) – Die Rennsportsaison 2017 startet auf dem Dubai Autodrome mit den Hankook 24H DUBAI (12.-14. Januar) als Saisonauftakt der 24 SERIES powered by Hankook. „Kurz nach Weihnachten sind die Container mit den Autos und dem Material in Dubai eingetroffen und sie werden rechtzeitig im Dubai Autodrome angeliefert, so dass die Teams sich auf die Rennwoche vorbereiten können. Die Vorfreude wird von Tag zu Tag größer: Wir können es kaum erwarten, bis es endlich losgeht“, sagt Natasha Mark von CREVENTIC. Die niederländische Agentur ist Promoter und Ausrichter der 24H SERIES powered by Hankook in Zusammenarbeit mit dem DNRT (Dutch National Racing Team). „Die diesjährige Veranstaltung wird etwas Besonderes, da wir erstmals auch ein Rennen für Prototypen durchführen. Außerdem tritt die im Jahr 2017 neue TCR Middle East als offizielle Rahmenserie bei den Hankook 24H DUBAI auf, womit die hervorragende Kooperation zwischen CREVENTIC und der TCR-Organisation einmal mehr unter Beweis gestellt wird.“


Nicht weniger als 99 Autos genannt für die Hankook 24H DUBAI

Auf der vorläufigen Nennliste für die Hankook 24H DUBAI stehen nicht weniger als 99 Fahrzeuge. Mit 25 Nennungen weist die Klasse A6 die größte Teilnehmerzahl auf. Darunter befindet sich Hofor Racing als amtierender Gesamtsieger der 24H-SERIE-Teamwertung. In Dubai bestreitet das Team das erste Rennen mit seinem neuen Mercedes-AMG GT3. Weitere AMG GT3 werden erwartet von Black Falcon, mit Lokalmatador Khaled Al Qubaisi und dem Niederländer Jeroen Bleekemolen unter den Fahrern, SPS automotive performance, IDEC Sport Racing sowie HTP Motorsport, das den fünfmaligen DTM-Champion Bernd Schneider zu seinen Fahrern zählt. Gravity Racing International setzt auf den bewährten Mercedes SLS AMG GT3.

Mit dem Belgian Audi Club Team WRT tritt das letztjährige Siegerteam von Dubai erneut mit zwei Audi R8 LMS an. Zu den Fahrern gehören der amtierende Blancpain-GT-Series-Sprint-Titelträger Enzo Ide und der dreimalige Le-Mans-Gesamtsieger Marcel Fässler. Auch Optimum Motorsport und Car Collection Motorsport setzen Audi R8 ein. 


Auf der #34 fahren:



US-Power kommt von V8 Racing mit einem Chevrolet Corvette C6-ZR1 und Eurotrac by Bas Koeten mit einem Dodge Viper CC. Das Team GP Extreme aus den Vereinigten Arabischen Emiraten setzt zwei Renault R.S. 01 ein. Hier sind die beiden Formel-Nachwuchstalente Louis Deletraz und Jean-Eric Vergne Teil des Aufgebots. Porsche ist mit den Teams Forch Racing powered by OIimp, inklusive Werksfahrer Wolf Henzler, Attempto Racing, das ehemalige Dubai-Siegerteam IMSA Performance, Herberth Motorsport und Manthey Racing mit Werksfahrer Sven Müller vertreten. Mit Lamborghini im Einsatz sind die Teams Konrad Motorsport und GRT Grasser Racing Team.

Die SPX-Klasse besteht aus drei Lamborghini, zwei Vortex-Silhouetten-Fahrzeugen und einem Porsche 991 Cup MR. In der Porsche 991 Cup-Klasse setzen neun verschiedene Teams insgesamt zwölf Autos ein, darunter die ehemaligen Gesamtsieger der 24H-SERIES-Teamwertung, Memac Ogilvy Duel Racing, das von der TCR-Klase in die Porsche-Kategorie wechselt. In der SP2 Klasse gibt es mit zwei Porsche, einem MARC Focus V8, einem Audi TTRS, einem KTM X-BOW, einem Vortex und dem Bovi Motorsport Brokernet Silver Sting sieben Nennungen. Die ungarische Bovi-Mannschaft erlebt nach einer Abwesenheit von mehreren Jahren ihre Rückkehr in die 24H SERIES.

Ein spannender Kampf wird auch in der SP3-GT4-Klasse erwartet, in der nicht weniger als 20 Fahrzeuge der Marken Porsche (mit zehn genannten Porsche Cayman), Lotus, BMW, Nissan, Ginetta und KTM an den Start gehen.


Auf der 242 fahren:



 Mit besonderem Interesse wird die Rennpremiere des neuen BMW M4 GT4, eingesetzt vom deutschen Team Schubert Motorsport, beobachtet. In der TCR-Klasse starten vier SEAT Leon TCR, der neue Audi RS3 LMS, der ebenfalls in Dubai seinen weltweit ersten Einsatz erlebt, sowie ein Honda Civic des Teams Lap57 Motorsport aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Klasse A3 besteht aus acht Autos der Marken BMW, Honda, SEAT, Lotus und Peugeot. In der CUP1-Klasse kämpfen sechs BMW M235i Racing Cup-Autos um den Sieg, während die Klasse A2 insgesamt acht Fahrzeuge der Marken Honda, Renault und Peugeot umfasst.

Nach den traditionellen ‚Rent-a-car-Rides’ und optionalen Privattests am Mittwoch und Donnerstag startet das offizielle Geschehen für die Teilnehmer der Hankook 24H DUBAI am Donnerstag, 12. Januar,  mit dem Freien Training, aufgeteilt in drei Heats: Die Klassen D1, A2, A3, CUP1, TCR und SP3-GT4 von 12.15 bis 12.45 Uhr, die Klassen A6, SPX, SP2, 991 und 997 von 13.00 bis 13.30 Uhr und alle Klassen gemeinsam von 13.30 bis 15.25 Uhr. Das Zeittraining findet in zwei Durchgängen statt, für die Klassen D1, A2, A3, CUP1, TCR und SP3-GT4 von 16.30 bis 17.00 Uhr und für die Klassen A6, SPX, SP2, 991 und 997 von 17.15 bis 17.45 Uhr. Anschließend gibt es von 18.00 bis 20.00 Uhr ein Abendtraining. Am Freitag, 13. Januar, findet von 10.00 bis 10.30 Uhr das Warm-Up statt. Die Startaufstellung beginnt um 12.45 Uhr, das Rennen startet um 14.00 Uhr. Etwa eine Viertelstunde nach dem Zieleinlauf findet die Siegerehrung für die Gesamtwertung und sämtliche Klassen statt.

Am Freitag trägt die neue TCR Middle East, eine Sprintrennserie in der Golf-Region, auf dem Dubai Autodrome zwei Rennen zu jeweils 60 km aus. Am Donnerstag, 12. Januar, stehen für die TCR Middle East von 9.00 bis 9.30 Uhr und von 11.30 bis 12.00 Uhr zwei Freie Trainings auf dem Programm. Das Zeittraining folgt von 15.40 bis 16.15 Uhr. Die beiden Rennen werden am Freitag von 9.00 bis 9.30 und von 11.00 bis 11.30 Uhr ausgetragen. Dazwischen gibt es das Warm-Up für die Hankook 24H DUBAI.


Wie üblich liefert Hankook die Reifen für die Hankook 3x3H DUBAI und die Hankook 24H DUBAI. SPAA05 liefert die LED-Displays, auf denen die Positionen der jeweiligen Autos im Rennen angezeigt werden. BRM, Stand21, DRD International, Speedcom, Global Crave und Racing Sportiva sind mit Verkaufsständen im Fahrerlager anwesend. Für die Hankook 24H DUBAI, die Hankook 3x3H DUBAI und die TCR Middle East gibt es Live-Streaming in HD-Qualität und Kommentar von Radiolemans.com. Regelmäßige Updates gibt es auf Facebook (24H Series), Twitter (@24HSeries) und Instagram (24H Series). Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com.  


Erstmals findet auch ein Prototypenrennen im Vorfeld des 24h Rennens statt.
Prototypenrennen:

Die Hankook 3x3H DUBAI, bestehend aus drei Rennen für Prototypen zu jeweils drei Stunden, sind für CREVENTIC die erste Veranstaltung für diese Art von Rennwagen. Auf der vorläufigen Nennliste stehen 18 Fahrzeuge: Zwei in der P3-Klasse, sieben in der CN-Klasse, ein Auto in der PX-Klasse und acht in der G57-Kategorie. Namhafte Teams wie Graff Racing, IDEC Sport Racing, Avelon Formula, GDL Racing Middle East, Krafft Racing und Kox Racing bringen in den Klassen P3 oder CN Prototypen der Marken Norma, Radical, Ligier und Wolf an den Start. In der G57-Klasse starten mit Simpson Motorsport, Century Motorsport, HHC Racing, Optimum Motorsport und CWS überwiegend britische Teams mit einem oder mehreren Ginetta G57. In dieser Klasse nehmen auch Atech-DXB aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Graff Racing ans Frankreich teil. Das niederländische Team V8 Racing setzt seinen Renault R.S. 01 in der PX-Klasse ein. Die Prototypen fahren am Dienstag, 10. Januar, in den beiden Freien Trainings von 9.00 bis 10.00 Uhr und von 10.30 bis 11.30 Uhr erstmals auf dem Dubai Autodrome. Danach folgen das Zeittraining von 12.00 bis 13.00 Uhr und das erste Rennen von 14.00 bis 17.00 Uhr. Ein Abendtraining steht von 18.00 bis 19.30 Uhr auf dem Programm. Am Mittwoch, 11. Januar, findet von 9.00 bis 12.00 Uhr das zweite und von 16.00 bis 19.00 Uhr das dritte Rennen statt.

Drittbestes Team und Rookie-Titel

Hier ein kleiner Nachtrag vom letzten Rennen/ Saison.


Pressemitteilung PoLe Racing Team: Nachschau 24 Stunden-Rennen Brünn, 15.&16.10.16


Drittbestes Team und Rookie-Titel
PoLe Racing Team feiert in der 24h-Series große Erfolge


Mit den größten Erfolgen seit der Gründung des PoLe Racing Teams im Jahr 2009 endete die Internationale 24h-Series im tschechischen Brünn. In der sechs Rennen umfassenden Langstrecken-Meisterschaft landeten Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) in ihrer Klasse auf dem hervorragenden dritten Tabellenrang. Zudem holte sich der erst 20-Jährige Max Edelhoff den Titel in der Rookie-Wertung.


Das PoLe Racing Team bestritt die vier 24h-Rennen in Dubai, Le Castellet, Barcelona und Brünn sowie die beiden 12h-Rennen in Mugello und Zandvoort mit einem Audi R8 LMS von Car Collection, der den im Vorjahr eingesetzten Mercedes-Benz AMG SLS GT 3 ablöste. Alle fünf Fahrer fühlten sich vom ersten Meter an im Ingolstädter Zehnzylinder wohl. Fünf der sechs Rennen wurden beendet und mit den Rängen zwei, drei, vier, sechs und acht erwiesen sich die Sauerländer Motorsportler als schnelle und konstante Punktesammler in der Klasse A6-AM. Bei drei Läufen ließ die Audi-Technik die PoLe-Piloten im Stich und verhinderte ein noch besseres Resultat.

„Vor der Saison hatten wir auf einen Podiumsrang in der Meisterschaft spekuliert“, sagte Kirchhoff. „Nun wurde es Realität und darauf können wir stolz sein!“. Gustav Edelhoff ergänzte: „Es war ein hartes Stück Arbeit mit sehr viel Spaß, Teamgeist und Moral.“ Auch wenn das Quintett beim Saisonfinale wegen eines Motorschadens noch einen Rang einbüßte, sah Ingo Vogler dieses nicht als Niederlage: „Wenn man die gesamte Saison betrachtet, haben wir den dritten Platz in der Meisterschaft gewonnen, nicht den zweiten verloren.“ Und Elmar Grimm sagte: „Von 120 möglichen Rennstunden haben wir bei 96 aktiv mitgewirkt. Das können nicht viele Teams von sich behaupten.“

Überglücklich zeigte sich natürlich Max Edelhoff. Obwohl die Serie, die Strecken und auch das Fahrzeug für ihn komplettes Neuland waren, zeigte der 20-Jährige von der ersten Testfahrt an sein großes Talent. „Es war mein erstes Jahr im GT-Sport und mit unserem Audi R8 LMS. Daher freut es mich natürlich umso mehr, dass wir zusammen als Team auf Anhieb die Rookie-Meisterschaft gewinnen konnten. Ich möchte mich sehr herzlich bei allen bedanken, die mich in diesem Jahr unterstützt und begleitet haben. Vielen Dank an mein Team, ihr habt einen riesigen Job gemacht!“

Am 13. Januar 2017 startet die populäre Internationale 24h-Series mit dem 24 Stunden-Rennen von Dubai in die neue Saison. Natürlich wird auch das PoLe Racing Team im Audi R8 LMS mit der gewohnten Startnummer 34 am Start stehen. Ein siebter Gesamt- und dritter Klassenrang aus 2016 wollen verteidigt werden.


Fotos: Klaus Kuhne, Abdruck honorarfrei







Samstag, 1. Oktober 2016

ADAC GT Masters Hockenheim Max Edelhoff

Am kommenden Wochenende geht zum Hockenheimring Baden-Württemberg für das Saisonfinale des ADAC GT Masters.

Dort starten wir mit unserem roten Audi R8 LMS mit der #34 und einer neuen Fahrerbesatzung. Unser Rookie Max Edelhoff gibt sein Debüt in der "Liga der Supersportwagen". Zurzeit führt Max Edelhoff  die Rookie-Wertung der 24H Series mit 19 Punkten Vorsprung an. Unterstützung erhält er vom Audi Sport customer racing Fahrer Marc Basseng official.

Rennen 1 startet am Samstag um 13:15 Uhr, das 2. Rennen beginnt am Sonntag um 13:08 Uhr. Die letzten beiden Wertungsläufe werden live auf SPORT1 übertragen!


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Donnerstag, 8. September 2016

Die nächste Aufholjagd des PoLe Racing Teams - Barcelona 2016

Pressemitteilung PoLe Racing Team
Nachschau 24 Stunden-Rennen Barcelona, 3.&4. September 2016

Die nächste Aufholjagd des PoLe Racing Teams
Weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt

Der fünfte von sechs Läufen zur internationalen 24h-Series, das 24 Stunden-Rennen von Barcelona, endete für das PoLe Racing Team mit dem sechsten Platz in der Klasse und dem 13. Gesamtrang. Zwei Kollisionen und daraus resultierende Reparaturarbeiten am Audi R8 LMS verhinderten eine bessere Platzierung. Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Elmar Grimm (Münster), Ingo Vogler (Schalksmühle), Gustav Edelhoff und Max Edelhoff (beide Hemer) zeigten einmal mehr mit ihrem beeindruckenden Willen vom 39. Gesamtrang aus im Feld der 64 Starter eine großartige Aufholjagd. Das Quintett drehte 604 Runden, welches einer Distanz von 2812 Kilometern entsprach.


Die Sauerländer Mannschaft reiste hochmotiviert nach Katalonien. Nach dem bisherigen überwiegend positiven Saisonverlauf sollte das nächste Klassenpodium und Top-Ergebnis im Gesamtklassement eingefahren werden. Das Team entschied sich aus strategischen Gründen für die Wertung in der Amateurklasse, um mit mehr Tankinhalt und weniger Gewicht 1,5 Stunden lange Stints fahren zu können. Eine Rundenzeit von 1.55 Minuten durfte hierbei aber nicht unterschritten werden. Mit einer Qualifikationszeit von 1.55,826 Minuten wurde das Rennen vom 22. Startplatz aus aufgenommen. „Wir konnten im Training ein hervorragendes Set-Up fürs Rennen erarbeiten“, sagte Johannes Kirchhoff. „Außerdem haben wir sehr intensiv Fahrerwechsel geübt, um auch hier noch ein paar Sekunden einzusparen.“


Grimm übernahm die Rolle des Startfahrers und konnte bereits in der Anfangsphase zahlreiche Plätze gutmachen. "Wir hatten im Audi eine Cockpittemperatur von 60 Grad. Das stellte die Fahrer vor eine große körperliche Herausforderung“; sagte Grimm. „Aber es lief gut und ich überstand die hektische Anfangsphase ohne einen Kratzer am Audi.“

Ab der dritten Rennstunde setzte sich das PoLe Racing Team in den Top Ten des Gesamtklassements fest. Boxenstoppbedingt führten die Ergebnismonitore den 500 PS-starken Boliden phasenweise auf dem vierten Gesamt- und ersten Klassenrang, Tendenz steigend. „Die Strecke ist  für den Nacken aufgrund zweier sehr lang gezogener Rechtskurven sehr anstrengend“, sagte Max Edelhoff. „Aber sie hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Während der Code 60-Phasen fehlte einem leider der Fahrtwind, dann wurde es im Cockpit noch heißer.“


Nach zehneinhalb Stunden wurde Ingo Vogler unschuldig in eine Kollision verwickelt: „Ich folgte dem Hofor-Mercedes, wir wollten beide den IDEC-Mercedes überrunden. Als ich fast vorbeigezogen war, fuhr er mir auf die hintere Ecke. Ich drehte mich quer über die Strecke, anschließend kam es zur zweiten, leider deutlich heftigeren Kollision zwischen unseren beiden Fahrzeugen. Der IDEC-Fahrer hat sich später bei mir entschuldigt: Er hatte technische Probleme und achtete mehr auf sein Display als auf den Verkehr, er hatte mich einfach übersehen.“ Die anschließende Instandsetzung dauerte etwas mehr als eine Stunde. Kaum kehrte Vogler ins Rennen zurück, übersah ein 3er-BMW den 49-Jährigen und es krachte erneut. Weitere 25 Minuten Reparaturzeit waren die Folge.

„Ein großes Lob möchte ich der Mannschaft von Car Collection aussprechen, die uns einen perfekten Audi überlassen hat“, bedankte sich Gustav Edelhoff. „Das im Training erarbeitete Set-Up war wirklich perfekt. Die Rundenzeiten passten. Ohne die beiden Fremdkontakte wären wir mit großer Wahrscheinlichkeit auf das Podium im Gesamtklassement gefahren und hätten die Klasse gewonnen.“

Vor dem Saisonfinale am 15. und 16. Oktober, dem 24h-Rennen im tschechischen Brünn, liegt das PoLe Racing Team weiterhin aussichtsreich in diversen Wertungen. Max Edelhoff hat in der Rookie-Wertung 19 Punkte Vorsprung und beste Chancen auf den Titel, zumal nur noch maximal 29 Zähler zu vergeben sind. Bei den GT3-Fahrzeugen liegt der PoLe-Audi weiterhin auf Rang zwei.



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